Tal des Todes

Zwischen dem lauten und schrillen Las Vegas und dem romantischen San Francisko liegt ein fast 250 km langes Tal – das Tal des Todes oder Death Valley genannt. Seinen Namen bekam der Landstrich von einer traurigen Begebenheit zur Zeit des großen Goldrausches in Sacramento.

Ein kleiner Trupp von Goldgräbern wollte auf schnellsten Wege Ihre Claims erreichen und Sie durchquerten das Valley, aber keiner erreichte wegen Wassermangel und Erschöpfung sein Ziel. Auch heute, im dritten Jahrtausend kann eine Durchquerung gefährlich werden uns so warnt jeden Mutigen bei der letzten Tankstelle ein schlichtes Schild mit den Hinweis, das es auf den nächsten 80 Meilen – mehr als 130 km – kein Wasser und 150 Miles – etwa 250 km, keine Tankstelle gibt, vor den Gefahren der Wüste. Von der Sierra kommend, beginnt das Death Valley hier mit riesigen Sanddünen, ähnlich wie die arabischen Wüsten. Relativ rasch geht die Landschaft in verwitterten Felswände mit seitlichen. in bunten Tönungen glitzernden Canyons über. Der ewig tiefblaue Himmel übt einen magischen Reiz auf seine Besucher aus. Wenn man im letzten Drittel eine “Winterlandschaft” erreicht, hat man den tiefsten Punkt des Tales mit fast 80 m unter dem Meeresspiegel, erreicht. Die weißen, bizarre Salzkristalle, die hier den Boden bedecken, sind die Überreste des wenigen Wassers, das hier von den umliegenden Gebirgen durchsickert.

Die sonderbare Schönheit des Todestals soll nicht seine Gefahren vergessen lassen. Ein Glutofen von unbarmherzigen 50 Grad im Schatten, den man aber hier vergeblich sucht, sorgt dafür, dass man nur einen Bruchteil der normalen körperlichen Leistung erreicht. Hinweisschilder warnen den Wanderer vor Klapperschlangen und den Gefahren der Wüste. Aber ein kleiner Fußmarsch durch bizarre Schluchten, kleinen Canyons und natürlichen Felsdurchgänge belohnt den mutigen Wanderer mit dem Blick auf eine bizarre vegetationslose Landschaft die in kräftigen, fast schon unnatürlichen Farben leuchtet.

Ganz wichtig ist es, vor der Querung einige Wasserflaschen in das Auto zu geben und unbedingt die Tour mit einem vollen Tank zu beginnen. Wenn schon nicht für den Menschen, ist zumindest wie in den Pioniertagen für seinen Pferde, die eingeschlossen im Motorblock ihren Dienst versehen, gesorgt. In Abstand von wenigen Meilen finden sich Kühlwassertanks und kurioserweise Toiletten.

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